10 wichtige Fragen zur Praxisentwicklung Medizin 4.0

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Stimmt die Basis?

  1. Akzeptieren sie Veränderung?

  2. Wie viele Ärzte arbeiten in der Praxis auf wie vielen KV Sitzen?

  3. Hat die Praxis ein zukunftsgerichtetes Leitbild, einen 5-Jahres Geschäftsplan, eine Geschäftsordnung zur reibungsloser Praxisführung ?

  4. Welche Mentalität überwiegt in ihrer Praxis die reine persönliche Leistungserbringung oder Medizin und Management?

  5. Wie stehen sie zur e-Patientenakte und zu Praxis IT?

Wollen sie agieren oder reagieren?

  1. Haben sie sich Gedanken gemacht über die Ausdifferenzierung ihres medizinischen- und Service Angebots, das Indikationsspektrum ihrer Patienten, deren Erwartungen und die Anforderungen ihrer Zuweiser?

  2. Welche Zukunftsmaßnahmen wollen sie ergreifen zur Personalabdeckung, hinsichtlich zunehmender politischer Regulierungen und neuer Vergütungsformen?

  3. Kennen sie den Wettbewerb, neue Organisationsformen, neue Marktteilnehmer wie z.B. Investoren oder Praxiskonsolidierungen?

  4. Wie können sie proaktiv steuern?

  5. Wollen Sie Zeit und Geld investieren Antworten auf die gestellten Fragen zu finden?

Frau Dr. Amler baut den Bereich WERFT campus zum Thema Medizin 4.0 auf und steht auch für ihre persönliche Beratung zur Verfügung.

Medizin 4.0:

Wenngleich die Mühlen im Gesundheitssystem sehr langsam mahlen, wird die Digitalisierung in die Medizin Einzug halten und zu einem mehr und mehr indikationsbezogenen digitalen interdisziplinären Behandlungsprozessen führen. Wenngleich eine flächendeckende Standardisierung auf Grund der heterogenen Struktur des deutschen Gesundheitssystems in Kürze nicht zu erwarten ist, wird es Akteure geben, die sich zunehmend von einem digitalen Workflow oder künstlicher Intelligenz unterstützen lassen. CPOE Systeme (Computer Order Entry Systeme) können z.B. einzelne Diagnostikschritte systematisch vorschlagen, dokumentieren und abrechnen. Alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Arbeitsschritte werden für die am Patienten tätigen Berufe digital abgebildet. Informationslogistisch stabilisiert die Medizin 4.0 automatisch die notwendigen Maßnahmen im realen Behandlungsablauf und ist in der Lage diesen qualitativ positiv zu beeinflussen. Soweit die positive Seite der Medaille. Natürlich können so auch Wirtschaftlichkeitsreserven in der Versorgung aufgedeckt werden, die es sorgsam zu hüten gilt mit dem Ziel, sie für die Versorgung zu erhalten und nicht wegrationalisieren zu lassen. Achtsamkeit ist daher gegenüber den unterschiedlichen Interessen der Akteure im deutschen Gesundheitswesen geboten.

Respekt gebührt auch der Tatsache, dass „Medizin 4.0“ generell ausdrückt, dass ein vierter technischer Entwicklungsschritt innerhalb der Medizin ansteht. Der Einzug von IT in die Krankenhäuser machte die Digitalisierung zwar möglich, aber das allein garantierte noch keine Datenqualität um big data Strategien abzuleiten. Denn Insellösungen sowie Datentrash sind weiterhin Probleme in der Planung einer sektorübergreifenden Versorgungsoptimierung.

Mit dem vierten Entwicklungsschritt werden die Informationen der Leistungserbringer zunehmend untereinander verknüpft, was die Strukturierung der Versorgung zwar möglich, aber auch noch komplexer macht. Hier ist zunehmend die Zusammenarbeit von Pflege und Ärzteschaft in der Zukunftsgestaltung gefragt. Zudem treten immer mehr (teil-)autonome Systeme wie Gesundheits Apps hinzu.

Aus der Perspektive des Arztes in der Praxisverantwortung steht daher zunächst die eigene Praxisentwicklung oder Entwicklung der ihm Anvertrauten Versorgungseinheit im Vordergrund, die die neuen Rahmenbedingungen der „Medizin 4.0“ berücksichtigt und nutzt.

Dafür stehen wir mit unserem Expertenwissen für Sie bereit.

Dr. med. B. Amler, MBA